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    Kolleg Mittelalter und Frühe Neuzeit

    Würzburger Forschungen zu Mittelalter und Früher Neuzeit

    Diese Seite enthält eine Auswahl an Buchpublikationen im Rahmen des Kollegs. Ausführliche Informationen finden Sie auf den persönlichen Homepages der Mitglieder.


    Irmgard Scheitler: Konfessionelle Differenzen in Verbreitung und Gebrauch religiöser Gesangslyrik. In: Religiöses Wissen in der Lyrik der Frühen Neuzeit. Hg. v. Peter-André Alt und Volkhard Wels. (Episteme in Bewegung 3). Wiesbaden 2015, S. 11-29.


    Irmgard Scheitler: Erasmus Widmann: Ein Schöner Newer Ritterlicher Auffzug vom Kampff und Streyt zwischen Concordia und Discordia. In: Musik in Baden-Württemberg. Bd. 22 (2015), S. 7-12.


    Anja Amend-Traut: Die Akten und Beilagen von Reichskammergericht und Reichshofrat als Quellen des Handelsrechts. In: ZNR 37 (2015), S. 177-205.


    Anja Amend-Traut: Wie Prozesse enden können – alternative Formen der Beendigung reichskammergerichtlicher Verfahren. In: Mit Freundschaft oder mit Recht? Inner- und außergerichtliche Alternativen zur kontroversen Streitentscheidung im 15.–19. Jahrhundert. Hg. v. Albrecht Cordes (Quellen und Forschungen zur höchsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich 65). Köln/Weimar/Wien 2015, S. 233-260.


    Anja Amend-Traut: Artikel „Lombarden“. In: HRG, 2. Aufl., 21. Lieferung, Berlin 2015, Sp. 1038 f.


    Anja Amend-Traut: Rezension: Was vom Wucher übrigbleibt. Zinsverbote im historischen und interkulturellen Vergleich. Hg. v. Matthias Casper, Norbert Oberauer u. Fabian Wittreck. Tübingen 2014. In: ZNR 37 (2015), S. 302-304.


     

    Markus Frankl: Sigmund von Sachsen (1440-1443, †1471). In: Fränkische Lebensbilder. Bd. 24 (Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte, R. VII A, Bd. 24). Hg. v. Erich Schneider. Würzburg 2015, S. 37-52.


    Stephan Kraft: Ein Fürst, ein Philosoph und ein Roman. Herzog Anton Ulrich und Gottfried Wilhelm Leibniz im Gespräch über "Die Römische Octavia". In: ossa leibnitii. 10. und 11. Leibniz-Festtage 2013/2014, S. 99-120 (erschienen 2015).


    Leben zwischen und mit den Kulturen. Studien zu Recht, Bildung und Herrschaft in Mitteleuropa. Hg. v. R. Skowrońska, H. Flachenecker (Studienreihe der Polnischen Historischen Mission 2, 2015).


    Biuletyn Polskiej Misji Historycznej. Bulletin der Polnischen Historischen Mission. Bd. 10 (2015). Hg. v. Renata Skowrońska und Helmut Flachenecker.


    Cornelius Lange: The Dresden Loving Couple and its copies: Thoughts on iconography and authorship. In: Arte Lombarda 173-174 (2015), S. 144-154.


    Cornelius Lange: Cornelius Pleier (1595-1646/49) und der Malleus Judicum. In: Würzburger Diözesangeschichtsblätter 78 (2015), S.227-251.


    Anja Amend-Traut: Wie Prozesse enden können – alternative Formen der Beendigung reichskammergerichtlicher Verfahren, In: Mit Freundschaft oder mit Recht? Inner- und außergerichtliche Alternativen zur kontroversen Streitentscheidung im 15.–19. Jahrhundert. Hg. v. Albrecht Cordes (= Quellen und Forschungen zur höchsten Gerichtsbarkeit im Alten Reich, 65). Köln/Weimar/Wien 2015, S. 233-260.


     

    Anja Amend-Traut: Artikel „Lombarden“, in: HRG, 2. Aufl., 21. Lieferung, Berlin 2015, Sp. 1038 f.


    Isabel Karremann: The Drama of Memory in Shakespeare's History Plays. Cambridge 2015.

    This book analyses the drama of memory in Shakespeare's history plays. Situating the plays in relation to the extra-dramatic contexts of early modern print culture, the Reformation and an emergent sense of nationhood, it examines the dramatic devices the theatre developed to engage with the memory crisis triggered by these historical developments. Against the established view that the theatre was a cultural site that served primarily to salvage memories, Isabel Karremann also considers the uses and functions of forgetting on the Shakespearean stage and in early modern culture. Drawing on recent developments in memory studies, new formalism and performance studies, the volume develops an innovative vocabulary and methodology for analysing Shakespeare's mnemonic dramaturgy in terms of the performance of memory that results in innovative readings of the English history plays. Karremann's book is of interest to researchers and upper-level students of Shakespeare studies, early modern drama and memory studies.


     

    Medical Practice, 1600-1900. Physicians and Their Patients. Hg. v. Martin Dinges, Kay Peter Jankrift, Sabine Schlegelmilch und Michael Stolberg. Leiden/Boston 2015.

    Drawing in particular on physicians’ casebooks, Medical Practices, 1600-1900 studies the changing nature of ordinary medical practice in early modern Europe. Combining case studies on individual German, Austrian and Swiss practitioners with a comparative analysis across the centuries, it offers the first comprehensive and systematic overview of the major aspects of premodern practitioners daily work and business – from diagnostic and therapeutic approaches and the kinds of patients treated to financial issues, record keeping and their place in contemporary society.


    Brigitte Burrichter: Unterhaltsame Lehren. Vermittlung religiöser Wahrheiten in Guis de Cambrai Barlaam et Josaphat (1. Hälfte 13. Jahrhundert). In: Barlaam und Josaphat: neue Perspektiven auf ein europäisches Phänomen. Hg. v. Constanza Cordoni de Gmeinbauer und Matthias Meyer. Berlin 2015, S. 43-58.


    Brigitte Burrichter: Die mittelalterliche Grundierung der Moderne: Émile Zolas Au Bonheur des Dames (1882). In: Das Mittelalter des Historismus. Formen und Funktionen in Literatur und Kunst, Film und Technik. Hg. v. Matthias Herweg und Stefan Keppler-Tasaki. Würzburg 2015, S. 175-190.


    Irmgard Scheitler: Schauspielmusik. Funktion und Ästhetik im deutschsprachigen Drama der Frühen Neuzeit. Bd. II: Darstellungsteil. Beeskow 2015 (= ortusstudien 19).


    Volker Hess und Sabine Schlegelmilch: Cornucopia Officinae Medicae: Medical Practice Records and Their Origin. In: Medical Practice, 1600-1900. Physicians and Their Patients. Hg. v. Martin Dinges, Kay Peter Jankrift, Sabine Schlegelmilch und Michael Stolberg. Leiden/Boston 2015, S.11-38.


     

    Herbipolis. Studien zu Stadt und Hochstift Würzburg in Spätmittelalter und Früher Neuzeit. In Verbindung mit Dorothea Klein herausgegeben von Markus Frankl und Martina Hartmann. Würzburg 2015.

    Das zentral am Main gelegene Würzburg war zu verschiedenen Zeiten ein Ort mit hervorragenden strukturellen Bedingungen. Dieser interdisziplinäre Sammelband nimmt die Bedeutung von Stadt und Hochstift im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit in den Blick: Neben thematisch und methodisch neuen Forschungen zur Ereignis-, Herrschafts- und Verwaltungsgeschichte enthält er übergreifende Beiträge und Fallstudien zur Kirchenmusik, zur Kloster- und Frömmigkeitsgeschichte sowie zum kulturellen Leben. Dabei begegnet immer wieder die überragende Gestalt des Johannes Trithemius, und die große Umbruchszeit des 15. und beginnenden 16. Jahrhunderts gewinnt deutlichere Konturen.


    Stephan Kraft: Auswege aus der Gewissensfalle? Zu August von Kotzebues "Menschenhaß und Reue" und seinem Folgestück "Die edle Lüge", in: Gewissen. Interdisziplinäre Perspektiven auf das 18. Jahrhundert. Hg. v. Simon Bunke und Katerina Mihaylova. Würzburg 2015, S. 195-208.


     

    Brigitte Burrichter: Charlemagne und die Reichtümer des Orients. Das Karlsbild in der ‚Pèlerinage de Charlemagne‘ (1200?). In: Karlsbilder in Kunst, Literatur und Wissenschaft. Akten eines interdisziplinären Symposions anlässlich des 1200. Todestages Kaisers Karls des Großen. Hg. v. Franz Fuchs und Dorothea Klein. Würzburg 2015, S. 173-188.


     

    Brigitte Burrichter: Marguerite de Navarre: Les Marguerites de la Marguerite des princesses. In: Mittellateinisches Jahrbuch 50/2015, S. 253-264.


     

    Katharina Räth: Erzwungene Selbstdarstellung und gelenkte Fremdwahrnehmung. Der Sturz des Vordersten Losungers Niklas Muffel zu Nürnberg 1469, in: Editionswissenschaftliches Kolloquium 2013. Neuere Editionen der sogenannten "Ego-Dokumente" und andere Projekte in den Editionswissenschaften (Publikationen des Deutsch-Polnischen Gesprächskreises für Quelleneditionen, Bd. 7). Hg. v. Helmut Flachenecker, Janusz Tandecki unter Mitarbeit von Krzystof Kopinski. Torun 2015, S. 167-200.


    Constantin Groth: Wilhelm Löffelholz (1424-1475). In: Fränkische Lebensbilder. Bd. 24. (Veröffentlichungen der Gesellschaft für fränkische Geschichte, Reihe VII A, Bd. 24). Hg. v. Erich Schneider. Würzburg 2015, S. 23-36.


    Sabine Schlegelmilch: ‘What a Magnificent Work a Good Physician is’: The Medical Practice of Johannes Magirus (1615–1697). In: Medical Practice, 1600-1900. Physicians and Their Patients. Hg. v. Martin Dinges, Kay Peter Jankrift, Sabine Schlegelmilch und Michael Stolberg. Leiden/Boston 2015, S. 151-168.


     

    Damian Dombrowski und Jochen Griesbach: Blicke sagen mehr als Worte! Eine kurze Geschichte des Sehens in der Kunst. In: Augen und Blicke. Das Sehen in der Kunst von Alt-Ägypten bis zur Moderne, Ausstellungskatalog Würzburg 2015. Hg. v. dens., Würzburg 2015, S. 8–36.


     

    Sangspruchdichtung um 1300. Akten der Tagung in Basel vom 7. bis 9. November 2013. Hg. v. Gert Hübner und Dorothea Klein. Hildesheim 2015.

    Während die produktive Phase des höfischen Romans und des Minnesangs, der beiden Leitgattungen der Literatur des hohen Mittelalters, nach 1300 abbrach, scheint das letzte Drittel des 13. Jahrhunderts in der Gattungsgeschichte der Sangspruchdichtung eine besonders produktive Zeit gewesen zu sein, und dies nicht nur in den alten Kernregionen höfischer Dichtung, sondern auch an den Randzonen des deutschen Sprachgebiets. Man darf sogar vermuten, dass die Jahre um 1300 eine Art Sattelzeit waren, die der Gattung eine lange Wirkung bis weit in die Neuzeit hinein beschied. Konjunktur hatten Strophen, die religiöses und weltliches Wissen, Alltagswissen ebenso wie Wissensbestände der lateinischen Gelehrtenkultur verarbeiteten, aber auch Fürstenlob und solche Strophen, die auffällig intensiv den Geltungsanspruch der Kunst behaupten. Die Beiträger des Sammelbandes – Historiker, Literatur- und Musikwissenschaftler – fragen nach den historischen Voraussetzungen für diesen Erfolg, vor allem aber nach dem spezifischen Profil der Gattung um 1300, nach ihrer Poetik und Poetologie sowie ihren vielfältigen literarischen und musikalischen Interferenzen, die dem Sangspruch eminenten Zuspruch eintrugen.


     

    Würzburger Humanismus (= NeoLatina, Bd. 23). Hg. v. Thomas Baier und Jochen Schultheiß. Tübingen 2015.

    In diesem Band wird das kulturgeschichtliche Phänomen des Humanismus an dem geographisch definierten Paradigma Würzburgs und seines Umlands untersucht. Mögen die Gelehrten unterschiedlichen Herrschaften, Nationalitäten, Konfessionen und Geschlechtern angehören, haben sie doch teil an einer überwölbenden res publica eruditorum, die die Trennlinien durch die Gesellschaft überwindet. Dieser Prozess vollzieht sich einerseits auf der Ebene der Akteure, etwa durch persönliche Netzwerke, andererseits im Bereich der literarischen Produktion über intertextuelle Bezüge.

     

    Voraussetzung dafür ist der den Humanismus begründende, von allen Mitwirkenden gepflegte Rückbezug auf die Antike. Die Beiträge zeigen auf, dass Unterfranken mit seinem Hauptort Würzburg eine Kernregion des deutschen Humanismus darstellte, von der eine auf ganz Europa wirkende Strahlkraft ausging. Der Band leistet einen wichtigen Schritt zur Erschließung der editorisch und interpretatorisch größtenteils noch unbearbeiteten Textcorpora fränkischer Humanisten.


    Brigitte Burrichter: Eine Frage der Ehre. Ehre und Schande in den Romanen Chrétiens de Troyes. In: Kommunikation und Repräsentation in den romanischen Kulturen. Festschrift für Gerhard Penzkofer. Hg. v. Christoph Hornung, Gabriella-Maria Lambrecht und Annika Sendner. München 2015, S. 33-47.


    Markus Frankl: "Der Bischof von Würzburg zankt stetig mit uns nach alter Gewohnheit". Markgraf Albrecht Achilles von Brandenburg-Ansbach (†1486) und das Hochstift Würzburg (Mainfränkische Studien, Bd. 86), Würzburg 2015 (= Diss. Würzburg Wintersemester 2012/13).


    Markus Frankl: Frauen, Jagd und Fürstenmacht: Selbstdarstellung und Fremdwahrnehmung des Markgrafen Albrecht Achilles von Brandenburg (*1414, †1486) im Spiegel seiner Korrespondenz. In: Editionswissenschaftliches Kolloquium 2013. Neuere Editionen der sogenannten "Ego-Dokumente" und andere Projekte in den Editionswissenschaften (Publikationen des Deutsch-Polnischen Gesprächskreises für Quelleneditionen, Bd. 7). Hg. v. Helmut Flachenecker, Janusz Tandecki unter Mitarbeit von Krzystof Kopinski. Torun 2015, S. 63-88.


    Humanismus im deutschen Südwesten. Akten des gemeinsam mit dem Verein für Kunst und Altertum in Ulm und Oberschwaben und dem Stadtarchiv-Haus der Stadtgeschichte Ulm am 25./26. Oktober 2013 veranstalteten Symposions im Schwörhaus Ulm (= Pirckheimer Jahrbuch für Renaissance- und Humanismusforschung, Bd. 29, 2015). Hg. v. Franz Fuchs und Gudrun Litz. Wiesbaden 2015.


     

    Karlsbilder in Kunst, Literatur und Wissenschaft. Hg. v. Franz Fuchs und Dorothea Klein. Würzburg 2015.

    Mittelalterliche Historiographie, erst recht aber Bildkunst, Musiktheater und Literatur wollten kaum je einmal historische Personen und Ereignisse in ihrer unverwechselbaren Einmaligkeit und Besonderheit erfassen; sie nutzten sie vielmehr als Projektionsfläche zur Verhandlung aktueller Konzepte und Probleme der Nachwelt. Instruktives Beispiel für die Transformation einer historischen Person in einen Typus von exemplarischer Bedeutung ist der schon von Zeitgenossen als „Vater Europas“ titulierte Karl der Große. Die Beiträge dieses Bandes fragen nach der Rezeption, Zitation und Transformation der Gestalt Karls in historischen, literarischen und musikgeschichtlichen Quellen sowie in Bildzeugnissen des Mittelalters und der Neuzeit zu fragen. In vier chronologischen Querschnitten untersuchen sie, wie die Karlsfigur im jeweiligen Kontext modelliert und als Kronzeuge für aktuelle Fragen fruchtbar gemacht werden konnte. Sie geben damit zugleich ein anschauliches Beispiel für jene „Arbeit am Mythos“ (Hans Blumenberg), die einen wesentlichen Bestandteil europäischer Kultur- und Geistesgeschichte ausmacht.


    Franz Fuchs: Pfalzgraf Friedrich der Siegreiche und die Belagerung von Bergzabern 1455 im Spiegel der bayerischen Korrespondenz. In: Briefe aus dem Spätmittelalter: Herrschaftliche Korrespondenz im deutschen Südwesten. Hg. v. Peter Rückert, Nicole Bickhoff, Mark Mersiowsky. Stuttgart 2015, S. 189-202.


    Franz Fuchs: Hermann Schedel und der Frühhumanismus in Eichstätt. In: Reform und früher Humanismus in Eichstätt. Bischof Johann von Eych (1445-1464) (= Eichstätter Studien, NF, Bd. 69). Hg. v. Jürgen Dendorfer unter Mitarbeit von Jessika Nowak. Regensburg 2015, S. 117-132.


    Constantin Groth: Die Unruhen von Heidingsfeld (1455-1457) im Spannungsfeld der Interessen von Reichsstadt Nürnberg, Hochstift Würzburg und Königreich Böhmen. Erscheint in: Herbipolis. Studien zu Stadt und Hochstift Würzburg im späten Mittelalter. (Publikationen aus dem Kolleg "Mittelalter und Frühe Neuzeit", Bd. 1). Hg. v. Markus Frankl, Martina Hartmann in Verbindung mit Dorothea Klein. Würzburg 2015, S. 109-126.


    Stefan Petersen: Prämonstratensische Wege nach Rom. Die Papsturkunden der fränkischen und schwäbischen Stifte bis 1378 (= Studien und Vorarbeiten zur Germania Pontificia, Bd. 10). Köln/Weimar/Wien 2015.

    Aus welchen Motiven und aus welchen Anlässen wandten sich Prämonstratenserstifte an die Kurie? Lassen sich in Bezug auf ihre Kurienkontakte Rückschlüsse hinsichtlich prämonstratensischer Netzwerke ermitteln? Um diese Fragen zu beantworten, unterzieht Stefan Petersen die Papsturkunden der Prämonstratenserstifte Frankens und Schwabens exemplarisch nicht nur einer eingehenden diplomatischen Analyse, sondern ordnet sie in den historischen Kontext der einzelnen Stifte ein. Ergänzt wird die Untersuchung durch ausführliche Regesten der behandelten Papsturkunden sowie durch umfangreiche Anhänge zu den die Urkunden subskribierenden Kardinälen, zum kurialen Kanzleipersonal und zu den für die fränkischen und schwäbischen Stifte tätigen Prokuratoren.


     

    Robert Meier: Wertheim 1628. Eine Stadt in Krieg und Hexenverfolgung. Dettelbach 2015.

    „1628 Wertheim, ein historiographisches Blog“ – unter diesem Titelerschien ab Oktober 2012 jede Woche ein neuer Blogbeitrag zum Geschehenin der Stadt Wertheim im Jahr 1628. Jeder Beitrag dokumentierteEreignisse aus genau einer Woche dieses Jahres, so dass das Vergehender Zeit sozusagen in Echtzeit nachvollzogen werden konnte. Mitder vierten Juliwoche des Jahre s 1630, in der zum dritten Mal seit 1628in Wertheim Hexen verbrannt wurden, wurde das Blog im September2014 geschlossen. Der hier vorliegende Text bringt den Text diesesBlogs nun in Buchform.Jeder einzelne Satz in diesem Text beruht auf einer Archivquelle, einemText aus dem Archiv. Diese Quellen sind an ganz verschiedenen Stellenentstanden – in der Kanzlei der Wertheimer Grafen, beim Rentmeisteroder beim Zinsschreiber, in der Verwaltung der Stadt oder beiPrivatleuten. Manche waren gewiss nicht dafür vorgesehen, auf Daueraufgehoben zu werden. Aber das Archiv hat sie bewahrt. Manche Informationenstehen für sich, aus anderen entstanden im Lauf der ZeitGeschichten. Eine dieser Geschichten ist die des Metzgers und HoflieferantenHans Stark, der im Juni 1628 der Hexerei bezichtigt undim Mai 1629 hingerichtet wurde. Die vom Archiv bewahrten Stimmenaus der Vergangenheit erklingen hier wieder, neu zusammengesetzt.


    Irmgard Scheitler: Die Rezeption der Lieder Rists im Schauspiel der Frühen Neuzeit. In: Johann Rist (1607-1667). Profil und Netzwerke eines Pastors, Dichters und Gelehrten. Hg. von Johann Anselm Steiger und Bernhard Jahn in Verbindung mit Axel E. Walter. (= Frühe Neuzeit 195) Berlin u. a.: de Gruyter 2015, S. 281-298.


    Franz Fuchs: Vir doctus et subtilis poeta. Zur Biographie des Hieronymus Rotenpeck (†1472). In: Pirckheimer Jahrbuch für Renaissance- und Humanismusforschung 29 (2015), S. 159-167.


    Stephan Kraft: "Denn selbst Apollens Kunst wird hier ein Schatten heissen." Zum sichtbar-unsichtbaren literarischen Werk der Gräfin Maria Aurora von Königsmarck. In: Maria Aurora von Königsmarck. Ein adeliges Frauenleben im Europa der Barockzeit. Hg. v. Rieke Buning, Beate Christine Fiedler und Bettina Roggmann. Böhlau, Köln 2015, S. 59-74.


    Stephan Kraft: Maria Aurora Gräfin von Königsmarck (1662-1728). Verzeichnis der gedruckten Werke. In: Maria Aurora von Königsmarck. Ein adeliges Frauenleben im Europa der Barockzeit. Hg. v. Rieke Buning, Beate Christine Fiedler und Bettina Roggmann. Böhlau, Köln 2015, S. 331-349.


    Joachim Hamm: 'Der Teütsch Cicero'. Medialität und Autorschaft bei Johann von Schwarzenberg. In: Die Bedeutung der Rezeptionsliteratur für Bildung und Kultur der Frühen Neuzeit. (1400-1750). Beiträge zur dritten Arbeitstagung in Wissembourg / Weißenburg (März 2014). Hg. v. Peter Hvilshoj Andersen-Vinilandicus und Barbara Lafond-Kettlitz. Bern et al. 2015, S. 251-273.


    Dorothea Klein: Mittelalter. Lehrbuch Germanistik. 2. Aufl. Stuttgart/Weimar 2015.

    Standardrepertoire im Germanistik-Studium. Was müssen Studenten zur Literatur des Mittelalters wissen? Die Autorin informiert über die zentralen Fakten und Zusammenhänge. Dazu zählen: Mündlichkeit und Schriftlichkeit, Schreiber, Gönner und Publikum, der Kulturaustausch zwischen dem lateinischen, deutschen und romanischen Raum sowie das Verhältnis zwischen Vers und Prosa. Das Lehrbuch gibt Auskunft über die großen literarischen Themen, Epochen, Gattungen und Autoren.


    Dorothea Klein: Ein Lied Morungens? Das Narzißlied im handschriftlichen Kontext. In: Das Narzisslied Heinrichs von Morungen. Zur mittelalterlichen Liebeslyrik und ihrer philologischen Erschließung. Hg. von Manfred Kern, Cyril Edwards und Christoph Huber unter der Mitarbeit von Elisabeth Skardarasy und Barbara Strübler. Heidelberg 2015 (Interdisziplinäre Beiträge zu Mittelalter und Früher Neuzeit 3, S. 15-43.


    Markus Frankl: Würzburg und der Wein im späten Mittelalter, in: Herbipolis. Studien zu Stadt und Hochstift Würzburg in Spätmittelalter und Früher Neuzeit (Publikationen aus dem Kolleg 'Mittelalter und Frühe Neuzeit', Bd. 1). Hg. v. Markus Frankl, Martina Hartmann in Verbindung mit Dorothea Klein. Würzburg 2015, S. 273-309.


    Markus Frankl: Alles nur Reklame? Zur Aktualität mittelalterlicher Heraldik. In: 'Überall ist Mittelalter'. Zur Aktualität einer vergangenen Epoche (Würzburger Ringvorlesungen, Bd. 11). Hg. v. Dorothea Klein in Verbindung mit Markus Frankl und Franz Fuchs, Würzburg 2015, S. 221-256.


    Martha Kleinhans: Maß und Exzess: Emotionalität in den Amor-Lauden des italienischen Mystikers Jacopone da Todi. In: Kommunikation und Repräsentation in den romanischen Kulturen. Festschrift für Gerhard Penzkofer. Hg. v. Christian Hornung, Gabriella-Maria Lambrecht und Annika Sendner. München 2015, S. 105-124.


    Selbstzeugnisse im polnischen und deutschen Schrifttum im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit (15.-18. Jahrhundert). Hg. v. R. Skowrońska, H. Flachenecker, R. Czaja, S. Roszak, J. Tandecki (Studienreihe der Polnischen Historischen Mission 1, 2014).


    Julia Halbleib: Biographie als Selbstzeugnis. Christoph Scheurls Lebensbeschreibung des Nürnberger Propstes Anton Kress (1478-1513). In: Selbstzeugnisse im polnischen und deutschen Schrifttum im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit (15.-18. Jahrhundert). Hg. v. Renata Skowrońska, Helmut Flachenecker, Roman Czaja, Stanisław Roszak und Janusz Tandecki. Torun 2014 (= Studienreihe der Polnischen Historischen Mission, Bd. 1), S. 113-132.


    Irmgard Scheitler: Das Jakobslied und seine Rezeption in der Frühen Neuzeit. In: Jahrbuch für Liturgik und Hymnologie 53 (2014), S. 183-199.


    Irmgard Scheitler: Melodien und Gattungen anderer Nationen und die deutsche Gesangslyrik. In: Klang - Ton - Musik. Theorien und Modelle (national)kultureller Identitätsstiftung. Hg. v. Wolf Gerhard Schmidt, Jean-Francois Candoni und Stéphane Pesnel. Zeitschrift für Ästhetik und Allgemeine Kunstwissenschaft, Sonderheft 13 (2014), S. 171-208.


    Irmgard Scheitler: Kirchengesang und Konfession. Die konfessionssymbolische Bedeutung des Kirchenlieds von der Reformation bis zur Aufklärung. (Mit CD. Canticum novum, Münster, Leitung: Michael Schmutte). In: Liturgisches Handeln als soziale Praxis. Kirchliche Rituale in der Frühen Neuzeit (= Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme. Schriftenreihe des SFB 496, Bd. 47). Hg. v. Jan Brademann und Kristina Thies. Münster 2014, S. 335-361, S. 427-440.


    Irmgard Scheitler: Musikwissen in der Frühen Neuzeit. In: Natur - Religion - Medien. Hg. v. Thorsten Burkard, Markus Hundt, Steffen Martus, Steffen Ohlendorf und Claus-Michael Ort. Berlin 2014 (= Diskursivierung von Wissen in der Frühen Neuzeit, Bd. 2), S. 305-321.


    Rainer Leng: Unbekanntes Mainfranken. Von Burgen, Bildschnitzern und Bratwürsten. München 2014.


     

    Wolf Peter Klein: Alte Fragen, neue Antworten? Digitale Perspektiven der Erforschung alter Fachprosa, mit besonderer Berücksichtigung sprachwissenschaftlicher Aspekte. In: Fachtexte des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit. Tradition und Perspektiven der Fachprosa- und Fachsprachenforschung. Hg. v. Lenka Vankova. Berlin 2014, S. 31-46.


    Von achtzehn Wachteln und dem Finkenritter. Deutsche Unsinnsdichtung des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Mittelhochdeutsch/Frühneuhochdeutsch/Neuhochdeutsch. Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Horst Brunner. Stuttgart 2014 (Reclams Universal-Bibliothek).

    Die Ritter im Mittelalter hätten sich beim Turnier nur bierernst die Köpfe eingeschlagen, und vorher oder nachher in der spaßfreien Zone am Hof humorlos holde Damen angehimmelt – werch ein Illtum, müsste man mit Ernst Jandl über dieses weitverbreitete Vorurteil sagen. Einige der schönsten deutschsprachigen Werke und Werklein der (zumeist spät-) mittelalterlichen Lachkultur werden hier zu einer vergnüglichen Studiengrundlage zusammengestellt.


    Horst Brunner, Johann Schrenk: Tannhäuser. Gunzenhausen 2014 (= Auf den Spuren der Dichter und Denker durch Franken, Bd. 11).


    Cornelius Lange: Bildhauer zwischen Spätrenaissance und Barock. Hans Junckers Herkommen, Leben und Werk. In: Der Bildhauer Hans Juncker. Wunderkind zwischen Spätrenaissance und Barock (Ausstellungskatalog Museen der Stadt Aschaffenburg). München 2014, S. 67-103.


    Cornelius Lange: Hans Juncker - eine biographische Skizze. In: Hans Juncker und die Aschaffenburger Schlosskapelle. Hg. v. Werner Helmberger (u.a.). München 2014, S. 26-35.


    Damian Dombrowski: Der Alterslose. Gedanken zu Michelangelo als Zeitgenossen. In: Michelangelo heute - Michelangelo oggi. Eine Hommage italienischer Künstler an das Genie der Renaissance. Artisti italiani rendono omaggio al Genio del Rinascimento. Ausstellungskatalog Frankfurt 2014. Hg. v. Barbara Thurau. Frankfurt 2014, S. 6-7.


    Damian Dombrowski: The Sculptural Altarpiece and its Vicissitudes: Renaissance through Baroque. In: Critical Perspectives on Early Modern Roman Sculpture. Hg. v. Anthony Colantuono und Steven F. Ostrow. University Park, PA 2014, S. 117-140.


    Andrzej Radzimiński: Die Kirche im Deutschordensstaat in Preussen (1243-1525). Organisation - Ausstattung - Rechtsprechung - Geistlichkeit - Gläubige. Toruń 2014 (Prussia Sacra Bd. 4).


    Unterwelten. Modelle und Transformationen. Hg. v. Joachim Hamm und Jörg Robert. Würzburg 2014.

    Der Abstieg in die Unterwelt gehört zu den großen Narrativen der epischen Tradition. Der vorliegende Band geht von antiken literarischen Modellen der Unterweltfahrt aus und spürt ihren vielfältigen Transformationen bis in die Moderne nach. In dreizehn Fallstudien werden die traditionsbildenden Unterweltreisen der antiken Literatur, auf ihnen aufbauende Gestaltungen jenseitiger Räume in Mittelalter und Früher Neuzeit sowie literarische und bildkünstlerische Umsetzungen und Übertragungen von „Unterwelten“ in der Neuzeit betrachtet – bis hin zu Berichten über Nahtod-Erfahrungen, die in einem intensivmedizinischen Ausblick analysiert werden.Der interdisziplinäre Band beschränkt sich hierbei nicht auf die Beschreibung von Motivverwandschaften und Traditionsbildungen in Literatur und bildender Kunst. Er führt vielmehr auch vor Augen, wie das motivische Inventar und die spezifische Narrativik der Unterweltfahrt spätestens seit der Frühen Neuzeit auf ganz unterschiedliche Wissens- und Erfahrungsbereiche ausstrahlen und zur Modellierung von Grenzräumen, Anderwelten und „‚Heterotopen“ genutzt werden, die sich ihrerseits nur im Rückgriff auf vorgängige Topiken erfassen und beschreiben lassen. Auf diese Weise entsteht ein historischer und systematischer Überblick über einen epischen Archetyp, der vom Altertum bis in die Gegenwart ein Faszinosum der Literatur, Kunst und Anthropologie darstellt.


    Frank Sobiech: Radius in manu Dei. Ethos und Bioethik in Werk und  Rezeption des Anatomen Niels Stensen (1638-1686) (= Westfalia sacra 17). Münster 2013, 2. Auflage 2014.

    Der dänische Anatom Dr. med. Niels Stensen (1638–1686), als erster moderner Naturwissenschaftler 1988 durch Papst Johannes Paul II. in Rom seliggesprochen, lieferte zur "Wissenschaftlichen Revolution" der Frühen Neuzeit wesentliche Beiträge. Er war es, der als erster die Funktion des damals noch als Testes bezeichneten weiblichen Ovariums nachwies. In Kopenhagen, wo Stensen als sog. Königlicher Anatom am neuen universitären Hebammenexamen mitwirkte, krönte und beschloss er 1673 seine Laufbahn als Wissenschaftler mit der Schausektion einer Frauenleiche. Vor der Natur- und Gesundheitswissenschaftlichen Fakultätsbibliothek der Universität Kopenhagen erinnert seit 1963 eine  Skulptur an dieses Ereignis. 1675 wurde Stensen in Florenz, wo er 1667 zum römisch-katholischen Glauben konvertiert war, zum Priester und 1677 in Rom zum Bischof geweiht sowie zum Apostolischen Vikar der Nordischen Missionen ernannt.

    Die medizinhistorisch-theologische Studie stellt erstmalig Stensens Ethos, dessen medizinethische und theologische Implikationen sowie Rezeption durch Mediziner und Naturwissenschaftler vom 17. Jahrhundert an bis heute dar. Im Mittelpunkt der Studie stehen Fragen der Bioethik, vor allem der menschlichen Fortpflanzung, der Sexualethik, des Lebensbeginns und der Beseelung des Embryos, sowie ein Plagiatsfall und pastorale Grenzfragen. Trotz zeitlicher Distanz halten Person und Werk Stensens für die Fragen nach dem Wesen des  Berufsethos in medizinischer Wissenschaft und ärztlicher Praxis erstaunlich aktuelle Antworten bereit.


    Irmgard Scheitler: Schauspielmusik. Funktion und Ästhetik im deutschsprachigen Drama der Frühen Neuzeit. Bd. I: Materialteil. Mit MP3. (= Würzburger Beiträge zur Musikforschung 2.1) Tutzing 2013.


    Bernhard Schnell in Zusammenarbeit mit Catrinel Berindei, Julia Gold und Christopher Köhler: Neues aus der Medizingeschichte des 13. Jahrhunderts: die 'Wettinger Rezepte'. In: Grundlagen. Forschungen, Editionen und Materialien zur deutschen Literatur und Sprache. Festschrift Gisela Kornrumpf. Hg. v. Rudolf Benzinger, Ulrich-Dieter Oppitz und Jürgen Wolf. Stuttgart 2013 (ZfdA Beiheft 18), S. 439-451.


    Parzival. Nach Wolfram von Eschenbach neu erzählt von Wolf Wiechert. Mit Auszügen aus dem mittelhochdeutschen Roman. In Zusammenarbeit mit Joachim Hamm und Bertram Söller. Unter Mitwirkung von Hartmut Beck, Catrinel Berindei, Christian Buhr, Christiane Klein und Christopher Köhler. Würzburg 2013.

    Der ‚Parzival‘ des Wolfram von Eschenbach (1200/1210) gehört zu den Hauptwerken der deutschen Literatur des Mittelalters. Die Geschichte von Parzival, Gawan und der Suche nach dem Gral wird nun in einer Neuerzählung vorgelegt, die Wolf Wiechert in Kooperation mit Wissenschaftlern und Lehrern erarbeitet hat. Das Buchprojekt, das sich an ein breites, insbesondere auch schulisches Publikum wendet, geht neue Wege: In die Neuerzählung, die Wolframs Romanhandlung eng folgt, sind 20 Schlüsselszenen aus dem mittelalterlichen ‚Parzival‘ eingefügt, in mittelhochdeutscher Sprache mit Übersetzung und sprachlichen Erläuterungen. Diese Hybridform ermöglicht es, die Parzivalgeschichte in der heutigen Sprache zu lesen und zugleich die Sprach- und Dichtkunst eines der bedeutendsten Erzähler des europäischen Mittelalters kennenzulernen.


    Horst Brunner: Formgeschichte der Sangspruchdichtung des 12. bis 15. Jahrhunderts. Wiesbaden 2013 (Imagines medii aevi 34).


    Horst Brunner: Edition der Melodien. In: Walther von der Vogelweide: Leich, Lieder, Sangsprüche. 15. Auflage der Ausgabe Karl Lachmanns. Hg. v. Thomas Bein. (Darin S. XLVI-LIV, 19, 30, 51, 67f., 78, 510f..) Berlin/Boston 2013.


    Horst Brunner: Geschichte der deutschen Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit im Überblick. Stuttgart 2010 [5. durchgesehene und erweiterte Auflage der Geschichte der deutschen Literatur des Mittelalters im Überblick], 2013 [6. Auflage, um ein Nachwort erweitert].


    Damian Dombrowski: Dante, Botticelli, and Space in Portraiture. In: Inventing Faces. Rhetorics of Portraiture between Renaissance and Modernism. Hg. v. Mona Körte, Ruben Rebmann, Judith Elisabeth Weiss, Stefan Weppelmann. Berlin 2013, S. 44-66.


    Damian Dombrowski: Imagination und Invention in der Malerei Botticellis: Kategorien des Kreativen in der Florentiner Renaissance. In: Die innere Logik der Kreativität. Hg. v. Johannes Schick und Robert Ziegler. Würzburg 2013, S. 69-99.


     

    Docta varietas - Forschungen am Würzburger Kolleg Mittelalter und Frühe Neuzeit, Ausstellungskatalog Würzburg 2013. Hg. v. Damian Dombrowski und Joachim Hamm. Würzburg 2013.


    Franz Fuchs et al. (Hrsg.): König und Kanzlist, Kaiser und Papst Friedrich III. und Enea Silvio Piccolomini in Wiener Neustadt. Regesta Imperii - Beiheifte: Forschungen zur Kaiser- und Papstgeschichte des Mittelalters Bd. 32. Wien, Köln, Weimar 2013.

    Als Enea Silvio Piccolomini (1405-64) Ende 1442 in den Kanzleidienst des künftigen Kaisers Friedrich III. (1415-93) trat, war dies der Beginn einer fast dreizehn Jahre währenden Zusammenarbeit mit dem Habsburger, für den der spätere Papst (Pius II. 1458-64) zu einer fast unentbehrlichen Stütze wurde. Die Beiträge des Bandes, die auf eine Tagung in Wiener Neustadt zurückgehen, beleuchten vorwiegend diese frühe Phase der Herrschaft Friedrichs III. und das Wirken Piccolominis an seinem Hof, an dem der Italiener nicht nur als "Apostel des Humanismus", sondern auch als politischer Berater erheblichen Einfluß besaß.


    Kulturstadt Würzburg. Kunst, Literatur und Wissenschaft von der Schönbornzeit bis zur Reichsgründung. Ringvorlesungen der Universität Würzburg. Hg. v. Dorothea Klein und Franz Fuchs. Würzburg 2013.

    Ein reiches kulturelles Erbe begründet die überragende Bedeutung der Bischofs- und Universitätsstadt Würzburg als Kulturmetropole. Im Mittelpunkt dieses Bandes stehen die hundertfünfzig Jahre von der glanzvollen Schönbornzeit über die Säkularisation bis in die Zeit der Reichsgründung. Die Beiträge beschreiben das Milieu, in dem Kunst, Musik und Baukunst gedeihen konnten, sie würdigen vor allem aber auch die Leistungen einzelner herausragender Künstler und Wissenschaftler, deren Name für immer mit der Stadt am Main verbunden ist.


    Kulturstadt Würzburg. Kunst, Literatur und Wissenschaft in Spätmittelalter und Früher Neuzeit. Ringvorlesungen der Universität Würzburg. Hg. v. Dorothea Klein und Franz Fuchs. Würzburg 2013.

    Das reiche kulturelle Erbe Würzburgs, das aus Mittelalter und Früher Neuzeit auf uns gekommen ist, begründet den Rang der fränkischen Bischofs- und Universitätsstadt als Kulturmetropole. Die einzelnen Beiträge dieses Bandes würdigen herausragende Zeugnisse der bildenden Kunst, Architektur und Literatur. Sie werfen aber auch Schlaglichter auf das historische Umfeld, auf Personen, Institutionen und kulturelle Techniken, die eine entscheidende Rolle für die Förderung von Kunst, Literatur und Wissenschaft in Würzburg gespielt haben. Zeitlich erstrecken sie sich auf den wichtigen Zeitraum von etwa 1300 bis zum Ende der Echterzeit im frühen 17. Jahrhundert.


     

    Pirckheimer Jahrbuch (26) 2012. Hg. v. Franz Fuchs. Wiesbaden 2013.

    Band 26 des Pirckheimer Jahrbuchs vereint die Beiträge des gemeinsam mit dem Cauchy-Forum-Nürnberg e. V. am 12./13. November 2010 veranstalteten Symposions in Nürnberg zu Mathematik und Naturwissenschaften in der Zeit von Philipp Melanchthon. In den Blick genommen werden u.a. Melanchthons Naturbild und seine Förderung der mathematischen Lehre sowie die Bedeutung der Rechenmeister und Mathematiker zu Beginn der Neuzeit. Inhalt: Günter Frank, Natur als Offenbarung. Philipp Melanchthons Naturbild Karin Reich, Philipp Melanchthon im Dialog mit Astronomen und Mathematikern. Ausgewählte Beispiele Georg Singer, Sternenlauf und göttliche Vorsehung. Philipp Melanchthon als Förderer der mathematischen Lehre Ulrich Reich, Die Bedeutung der Rechenmeister zu Beginn der Neuzeit Christine Sauer, Die Nürnberger Rechenmeister als Mathematiker und Liebhaber der Mathematik Monika Maruska, Johannes Schöner - ein angesehener Wissenschaftler und genialer Wissensvermittler Franz Josef Worstbrock, Zwei neugefundene Epigramme Willibald Pirckheimers und Konrad Celtis?, aufgezeichnet von Petrus TritoniusCauchy.


    Ingrid Bennewitz u. Horst Brunner: Oswald von Wolkenstein im Kontext der Liedkunst seiner Zeit. Jahrbuch der Oswald von Wolkenstein-Gesellschaft 19 (2012/13).


    Das mittelalterliche Tanzlied (1100-1300). Lieder zum Tanz - Tanz im Lied. Hg. v. Dorothea Klein, in Zusammenarbeit mit Brigitte Burrichter und Andreas Haug. Würzburg 2012.

    Das Tanzlied ist in der Mittelalterforschung eine feste Größe. Tatsächlich muss das Tanzen in der höfischen Kultur des Mittelalters eine eminente Bedeutung gehabt haben. Wie diese Tänze realisiert wurden, ob man dazu gesungen hat und, wenn ja, welche Lieder, ist freilich alles andere als klar, und interpretationsbedürftig ist auch der Zusammenhang von liedinternen Aussagen, Melodiefaktur und Vortragspragmatik. Die Beiträge dieses - mediävistische Literaturwissenschaft und Musikwissenschaft zusammenführenden Bandes - unternehmen es, die Voraussetzungen, auf denen unsere Vorstellungen vom mittelalterlichen Tanzlied beruhen, zu prüfen und unsere Hypothesen, wenn letzte Sicherheit nicht zu gewinnen sein sollte, so doch zu präzisieren.


    Die Erschaffung der Welt - alte und neue Schöpfungsmythen. Hg. v. Dorothea Klein. Würzburg 2012.

    Nahezu alle Religionen und Kulturen haben Vorstellungen über die Entstehung des Weltalls und des Menschen, über das Vorher und Nachher und über die Kräfte, die solches bewirkt haben, ausgebildet. Dieser Band zeigt die Produktivität des Schöpfungsgedankens exemplarisch auf: Er stellt alte und neue Antworten auf die Frage nach der Entstehung der Welt vor und fragt nach der Anverwandlung und Umgestaltung der Schöpfungsidee in Sprache und Literatur, Musik und bildender Kunst. Darüber hinaus will er auf die beschriebenen Werke selbst neugierig machen und zum Lesen, Hören und Anschauen verführen.


     

    Sieglinde Hartmann: Deutsche Liebeslyrik vom Minnesang bis zu Oswald von Wolkenstein oder die Erfindung der Liebe im Mittelalter. Wiesbaden 2012.

    Dieser Band eröffnet die Reihe mit einer grundlegenden Einführung in die mentalitätsgeschichtlichen, sprachgeschichtlichen und literaturgeschichtlichen Besonderheiten eines germanistisch fokussierten Studiums des Mittelalters. Den Hauptteil bildet eine Darstellung der deutschen Liebeslyrik von den Anfängen im "Donauländischen Minnesang" bis zu Oswald von Wolkenstein. Hier wird an konkreten Textbeispielen veranschaulicht, wie die erste deutsche Liebeslyrik vom 12. bis zum 15. Jahrhundert die seelischen Dimensionen der Liebe als zentralen Wert menschlichen Lebens dichterisch erschlossen und in mehrere Phasen sowie individuellen Akzentsetzungen zu einer epochalen Blüte entfaltet hat.

     

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    Horst Brunner: Walther von der Vogelweide: Gedichte. Eine Auswahl. Mhd./Nhd. Herausgegeben, übersetzt und kommentiert von Horst Brunner. Stuttgart 2012.

    "Von Walther von der Vogelweide als dem größten Lyriker vor Goethe zu sprechen ist nicht falsch.(Es gibt auch Leute, die ihn gern mit Paul McCartney vergleichen würden.) Aber den Lyrikliebhabern ist Walther in der Zwischenzeit verloren gegangen, man erinnert sich allenfalls dunkel an Ich saz uf eime steine, vielleicht schon nicht mehr an Owe war sint verswunden alle mine jar. Denkt noch jemand daran, was Under der linden geschah? Unter den Linden würde es zum Skandal. Diese Auswahl von Walthers besten Liebesliedern sowie seine politschen, zeitkritischen und satirischen Gedichten will der Erinnerung aufhelfen, und zwar mit nach den Handschriften neu edierten Texten, neuen Übersetzungen und knappen, das Verständnis erleichternden Kommentaren. Leichter ist es noch nie gewesen, Walther kennenzulernen. Tanderadei!" (Verlagstext)

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