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Kolleg Mittelalter und Frühe Neuzeit

Mond und Magie

Ringvorlesung

 

Mond und Magie

Vor 50 Jahren, am 20. Juli 1969 landete die erste bemannte Mondfähre auf dem Erdtrabanten. Für uns ist dieses Jubiläum Anlass, den Mond ins Zentrum der Ringvorlesung zu rücken. Seit den frühesten Zeiten beschäftigt er die Menschen, er spielt in magischen Praktiken eine wichtige Rolle, ist schon früh das Ziel von (imaginierten) Reisen und immer wieder Motiv in der bildenden Kunst, der Lyrik und der Musik. Die Vorlesung wird diese Bereiche von der altägyptischen Zeit bis ins 20. Jahrhundert verfolgen und so die Kulturgeschichte des Mondes und seine Bedeutung für die Kunst nachzeichnen. Die physikalischen Theorien über die Entstehung des Mondes, die Mondlandung selber und die Rolle der Eroberung des Weltraums im Kalten Krieg runden das Programm ab.

Zeit und Ort

Die Ringvorlesung findet ab 23. April 2019 (Osterdienstag) immer dienstags um 19.30 Uhr im Toscanasaal der Residenz (Südflügel, Residenzplatz 2 A) statt. Einen interaktiven Lageplan können Sie hier einsehen.

Programm

Das Programmkönnen Sie hier einsehen, weitere Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Kollegs 'Mittelalter und Frühe Neuzeit'.

 

Anrechnung für das Studium

Beim Besuch der Veranstaltung können 3 ECTS-Punkte im ASQ-Bereich und im Freien Bereich erworben werden.

Organisation und Kontakt

Prof. Dr. Brigitte Burrichter

Lehrstuhl für Französische und Italienische Literaturwissenschaft
Am Hubland
97074 Würzburg
Tel. 0931/31-85684
eMail: brigitte.burrichter@uni-wuerzburg.de

Prof. Dr. Dorothea Klein

Lehrstuhl für deutsche Philologie
Am Hubland, 97074 Würzburg
Tel. 0931/31-81679
eMail: dorothea.klein@germanistik.uni-wuerzburg.de

Veranstalter

Kolleg „Mittelalter und Frühe Neuzeit“ (www.mfn.uni-wuerzburg.de)
in Kooperation mit
der Graduiertenschule für Geisteswissenschaften,
dem Studium Generale der Universität Würzburg und
der Katholischen Akademie Domschule Würzburg

Programm

23. April 2019 – Victoria Altmann-Wendling (München/Würzburg)
Mond und Magie in den Tempeltexten und magischen Handbüchern Altägyptens

30. April 2019 – Ilinca Tanaseanu-Döbler (Göttingen)
Mond und Magie in der griechischen und römischen Antike: Mond-Omina und Lunare  

7. Mai 2019 – Frank Fürbeth (Frankfurt a. M.)
Zwischen Astrologie, Magie und Medizin: Mondwahrsagebücher und Lunare des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit  

14. Mai 2019 – Brigitte Burrichter
Flüge zum Mond: Von Lukian bis Ariost 

21. Mai 2019 – Hania Siebenpfeiffer (Marburg)
Wenn Astronome träumen: Kepler erfindet die Mondbewohner

28. Mai 2019 – Barbara Hunfeld (Würzburg)
Der Mond in der Naturlyrik der Aufklärung und Romantik  

4. Juni 2019 – Stefan Kummer (Würzburg)
Der Mond in der neuzeitlichen Landschaftsmalerei

18. Juni 2019 ­ – Ralf Jaumann (DLR Berlin)
Alte und neue Theorien über die Entstehung des Monds

25. Juni 2019 – Stephan Kraft (Würzburg)
„Es wäre nicht mehr als recht und billig, einen Mondkrater nach mir zu benennen.“ Arno Schmidt, der Erdtrabant und sein Roman ‚KAFF auch Mare Crisium‘

2. Juli 2019 – Matthias Meyer (Wien)
Sozialutopie, Eskapismus, Untergangsvision: ‚Frau Luna‘ als Spiegel des frühen 20. Jahrhunderts

9. Juli 2019 ­ – Tilman Spohn (DLR Berlin)
Die Mondlandung 1969 und ihre technischen Bedingungen

16. Juli 2019 – Peter Hoeres (Würzburg)
Die Eroberung des Weltraums in den Zeiten des Kalten Krieg